… und die Frage: „Was war zuerst da — das Huhn oder die Geschichte?“ Auf jeden Fall war es im eisigen Berliner Winter 2013/14, als meine nette Schwedischlehrerin Franziska uns die Aussprache der Stadt „Kiruna“ beibrachte, bei der das „K“ wie „unser“ K ausgesprochen wird, und nicht mit dem üblichen „ch“-artigen Laut wie in „Köttbullar“ (IKEA) oder „Kärlek“ (LIEBE). Grund ist, dass es sich bei Kiruna um ein Lehnwort aus dem Samischen handelt: Der Stadtname geht auf Girón zurück, was Schneehuhn bedeutet. Folglich hat die nordschwedische Stadt Kiruna in der Provinz Norbotten (historisch: Lappland) auch ein Schneehuhn als Wappentier. Auch wenn die Stadt aufgrund des weltgrößten Eisenerzbergwerkes wohl eher hässlich und obendrein arschkalt ist, sympathisiere ich daher natürlich in gewisser Weise und beschloss darum auch, sie in meinem Roman zu verbraten: Samt der Schneehühner. schneehuehner

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